| Impfung schützt vor rezidivierenden Kolpitiden |
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Rezidivierende bakterielle Vaginosen verursachen häufig Frühgeburten. Daher sollte spätestens 6 Wochen vor der Schwangerschaft durch eine Impfung mit inaktivierten Laktobazillen gegen Rezidive geimpft werden. Antibiotika und Antimykotika beseitigen bei vielen Patientinnen zwar rasch die akuten Kolpitiden, bei zehn Prozent kommt es allerdings zu Rezidiven. Ursache der häufigen Rezidive bei bakterieller Vaginose, Vaginalcandidose und Trichomoniasis ist ein lokaler Immundefekt, durch den es den pathogenen Keimen gelingt, die physiologischen zu verdrängen. Die Patientinnen leiden im Schnitt mehrere Jahre an den Rezidiven und stören sich besonders am unangenehmen Geruch, Ausfluss, Brennen oder Juckreiz.
Medical Tribune
kdm 
Letzte Änderung: 10:39 11/08 2005
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