| Warum Raucher nicht aufhören |
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Die Front gegen das Raucher wird immer grösser und die Zahl der Raucher steigt wieder. Immer höhere Tabksteuer und reichlich Warnhinweise sorgen offensichtlich für steigende Umsätze bei der Zigarettenindustrie.
Dieses Paradoxon löst sich bei Betrachtung der Psyche schnell auf. Je unerschwinglicher Zigaretten sind, desto mehr werden sie zum Statussymbol. Verbote und Warnhinweise sorgen für den zusätzlichen Anreiz, da man durch das Rauchen Auflehnung und Widerstand gegen Eltern und Regeln signalisiert. Diese Gründe sind besonders für Jugendliche von Bedeutung. Diese Erfahrung hatte man auch schon während der Prohibition gemacht. Gerade in der Zeit des absoluten Alkoholverbots gab es die meisten Alkoholiker.
Vergleichbar wirken die Warnhinweise auf den Schachteln und das Verhalten militanter Nichtraucher. Gerade die Restriktionen lösen Abwehrreaktionen aus und Raucher hören gerade wegen dieser Maßnahmen nicht auf. Wer möchte sich schon seinen Lebensstil von Anderen vorschreiben lassen.
Von Drogen löst man sich durch Selbsterkenntnis und dem starken eigenen Wunsch nach Unabhängigkeit von der Droge. Dabei sorgt das verbesserte Wohlbefinden und die höhere Lebensqualität für Start und besonders auch den Erfolg des Entzugs. Wer einen Raucher bekehren will, sollte besser auf Mißbilligung verzichten und dem Raucher die Unterschiede in der Lebensqualität unauffällig vor Augen führen. Gehen Sie doch mit einem Raucher auf einen Berg oder bitten/schicken sie ihn zum Rauchen auf den Balkon. 
Letzte Änderung: 18:35 21/07 2005
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