| Fotohandys versetzen Amis in Panik |
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Amerikanische Unternehmen verbieten das Mitbringen von Fotohandys, da diese zur Werksspionage verwendet werden könnten. Ein Verbot auf öffentlichen Plätzen soll bald folgen.
Hundert Jahre lang erledigten Miniaturkameras die Spionagearbeit. Gut versteckt in Feuerzeugen und anderen Alltagsgegenständen waren die Kameras kaum zu entdecken. Mittlerweile erlaubt die Digitaltechnik noch wesentlich kleinere Geräte. Im Gegensatz dazu sind Fotohandys riesengroß und liefern eine miserable Bildqualität. Die echten Spione lachen über dieses Equipment.
Auf öffentlichen Plätzen soll das Recht am eigenen Bild gesichert werden. Niemand soll heimlich Aufnahmen machen dürfen. Es ist verständlich, dass eine hübsche Strandnixe keine Oben-Ohne-Fotos von sich im Web finden will. Ein Verbot von Fotohandys löst das Problem aber nicht. Soll jetzt das Fotografieren nur noch in der eigenen Wohnung erlaubt sein? Amerika versorgt uns immer wieder mit den verwunderlichsten Ideen.
Klaus D. Minhardt 
Letzte Änderung: 19:17 29/07 2005
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