| Pille schützt gefährdete Frauen vor Ovarialkrebs |
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Mit zunehmender Dauer der Einnahme oraler Kontrazeptiva verringert sich das Risiko von Frauen, an Ovarialkrebs zu erkranken. Einige Untersuchungen liefern dafür bereits Hinweise. Frauen mit positiver Familienanamnese und besonders hohem Krebsrisiko werden durch die Pille geschützt. Das belegt eine US-amerikanische Fall-Kontroll-Studie. Die Rate von Ovarialkarzinomen wird etwa halbiert. Bei Frauen mit negativer Familienanamnese für Ovarialkrebs war die protektive Wirkung etwas geringer. Dabei hatten die Stärke und Formulierung der Pille keinen Einfluss auf das Krebsrisiko. Frauen mit positiver Familienanamnese haben ein dreifach erhöhtes Risiko, im Laufe des Lebens selbst zu erkranken. Dadurch ist hier die protektive Wirkung auch signifikanter.
Elsevier Health
kdm

Letzte Änderung: 02:07 20/10 2003
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