| Thrombembolien häufigste Todesursache in der Schwangerschaft |
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Gerade die Schwangerschaft ist ein hochthrombogener Zustand. Die Ursache liegt in der verlangsamten Blutströmung und der erhöhten Konzentration der Gerinnungsfaktoren. Falls die Patientin bereits vor der Schwangerschaft eine Thrombose hatte, sollte konsequent koaguliert werden. Liegen zusätzliche Risiken vor, so ist besonders bei einer Immobilisation Heparin indiziert. Für die Behandlung im ersten Trimenon sind Kumarine kontraindiziert, da diese zu schweren Missbildungen führen können. Auch im späteren Verlauf sind sie wegen erhöhter Blutungsgefahr und ZNS-Deformitäten zu meiden. Da für die niedermolekularen Heparine noch keine explizite Zulassung vorliegt, muss das Vorgehen mit der Patientin besprochen werden.
Ärztliche Praxis
kdm 
Letzte Änderung: 02:07 20/10 2003
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