| Östrogenabfall löst Migräne aus |
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Von jeder zweiten Frau mit Migräne wird berichtet, dass die Attacke mit der Menstruation zusammenhängt. Diesen Aussagen sollte man nachgehen und durch ein Schmerztagebuch belegen lassen. Bestätigt sich der Verdacht, so kann prophylaktisch ein Östrogenpflaster verabreicht werden. Eine hormonelle Antikonzeption erscheint besonders empfehlenswert. Die Betroffene sollte am Zyklusende auf typische Symptome wie Heißhunger, Müdigkeit und Stimmungsschwankungen achten und sofort mit der Therapie beginnen. Sollte trotz Prophylaxe mit Östrogen es dennoch zu einem leichten Anfall kommen, so eignen sich ASS kombiniert mit Paracetamol zur Schmerzlinderung. Bei schwereren Anfällen kommen Triptane zum Einsatz. Es mehren sich die Beweise, dass der Östrogenabfall am Ende des Zyklus der Auslöser der Anfälle ist, da die Therapie mit Östrogen bei einem Teil der Frauen Wirkung zeigt.
Ärztezeitung
kdm 
Letzte Änderung: 02:07 20/10 2003
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