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Das neue Insovenzrecht führte zu einer Welle Hilfesuchender bei den Schuldnerberatungsstellen. Schließlich ist der Weg aus der Schuldenfalle nicht so einfach, dass man ihn ohne professionelle Hilfe alleine gehen kann. Die Schuldnerberatungsstellen werden dem Ansturm nicht mehr Herr und lehnen häufig neue Fälle wegen Überlastung ab. Als logische Folge nutzen Geschäftemacher diesen Engpaß zur Plünderung der eh schon insolventen Mitbürger.
Die Alternative ist die Entschuldung mit Hilfe eines Rechtsanwaltes. Die hohen Kosten können die Verschuldeten aber meist nicht aufbringen und die Gerichte verweigerten meist die Prozesskostenhilfe. Eine Nachbesserung des Gesetzes ermöglicht jetzt die Inanspruchnahme der Prozesskostenhilfe. Eine immense Belastung kommt auf die Staatskasse zu.
Wesentlich preisgünstiger arbeiten die gemeinnützigen Schuldnerberatungsstellen, denen der selbsternannte Kanzlerkandidat der CSU, Roland Koch, jetzt die Mittel gestrichen hat. Die Schuldnerberatung steht damit vor der Insolvenz und muss den Dienst einstellen. Roland Koch fördert lieber Anwälte und das Loch in der Staatskasse. Sparen will gelernt sein und Roland Koch hat da noch viel zu lernen bis er Kanzler wird oder meinte er das nicht so.
Klaus D. Minhardt 
Letzte Änderung: 09:26 20/07 2005
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