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Der Drudel (engl. Droodle, frz. Droudle) ist ein Lehr- und Forschungsgegenstand hohen Abstraktionsgrades. Das junge Sachgebiet der Drudologie erfreut sich intensiven Interesses breiter akademischer Kreise. Die fachlichen Aktivitäten der Drudologie lassen sich einteilen in: - die Drudel-Analyse, das heißt die sinnliche Erfassung eines vorgegebenen Drudels und seine inhaltlich-wesensmäßige Erschließung.
- den Drudel-Entwurf, das heißt die konzeptionelle Durcharbeitung eines Sujets, das anschließend auf einen konkret vergegenständlichten Drudel abgebildet werden kann.
- die Drudel-Synthese, das heißt die systematische Erstellung von Drudeln, wobei insbesondere auf der unteren Ebene (Frame-Design) auch eine Rechnerstützung möglich ist.
Genügt für eine einfache Drudel-Analyse bereits das Vordiplom eines universitären Studienganges als Voraussetzung, so sind die beiden anderen Stufen ausschließlich hochqualifizierten und extrem kreativen von Charakteren vorbehalten.
Dementsprechend sind auch die Intensität des Erfolgsergebnisses und der Grad der (sich meist international gestaltenden) Anerkennung auf die drei Stufen verteilt. Die Kreation eines echten Drudels ist durchaus mit einer grundlegenden Fachpublikation vergleichbar.
Vom Aufbau her liegt bei einem Drudel die typische Dyade vor; man unterscheidet: - den Rahmen (Frame), der den Drudel von seiner Umwelt (Nichtdrudel, Antithese) abgrenzt, aber noch immanenter Bestandteil des Drudels ist
und
- den Inhalt (Subject), der den eigentlichen Wesenskern des Drudels ausmacht und den zentralen Forschungsgegenstand der Drudologie darstellt.
Das untenstehende Beispiel (Bild 1) zeigt einen Drudelklassiker der Grundstufe. 

Mit seinem Titel "Mexikanischer Radfahrer" zeigt er allerdings bereits deutlich internationale Züge. Dieser Aspekt wird in der Weiterentwicklung nach Bild 2 wesentlich verstärkt. 

Die zugehörige Verbalform lautet: "Mexikanischer Radfahrer mit einem französischen Baguette (dt. auch "Weißbrot") unter dem Arm". 
Letzte Änderung: 13:34 21/07 2005
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